Kurzbiographie


am 20.10.1933 ist er in Rückmersdorf bei Leipzig geboren. 

1940 Einschulung in die "Helmholz-Schule" in Leipzig 

1952 beendete er die Schulzeit mit dem Abitur und begann sein Studium.

Vor dem Studium war ein Jahr Mauerlehre Pflicht. 

1953 -1959 (6 Jahre) studierte er an der TU Dresden für Architektur und Städtebau. 

Nach der Beendigung des Studiums war er als Architekt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Leipzig und in Berlin tätig. 

1968 Promotion an der TU Dresden bei Prof. Funk und Prof. Trauzettel

Er Schrieb Publikationen in der Zeitschrift "Architektur in der DDR", übernahm Lehrtätigkeiten, hielt Vorträge mit Schwerpunkt Potsdam und Sanssouci. 

Von 1976 bis zum verdienten Ruhestand war er Baudirektor in Potsdam "Schlösser und Gärten Sanssouci."

Seine prägende Zeit--- in den schwierigen Jahren für die Bewahrung des kulturellen Erbes in der DDR.--- Er übernahm die Leitung und Vorbereitung für Gebäude der denkmalpflegerischen Restaurierung.

Dazu gehörten vier historische Potsdamer Parkanlagen, Sanssouci, Neuer Garten, Cecilienhof und Babelsberg. Insgesamt 150 Bauwerke und 600 ha Parkfläche. In enger Zusammenarbeit mit der polnischen Denkmalpflege PKZ. 

Seine Zuständigkeit, der Wiederaufbau des Marstalls, dem ehemaligen Potsdamer Stadtschloss, dem Wiederaufbau und der Rekonstruktion der Neuen Kammern, der Fassade am Neuen Palais, die Parksanierung zur "Großen Fontäne," sowie dem Wiederaufbau der Moschee (Maschinenhaus an der Havelbucht für die Große Fontäne) 

Er war Mitglied der Italienischen Gesellschaft Potsdam im Rotary Club. 

ab 1993 war er freischaffend

als Architekt, Maler und Graphiker in Kleinmachnow später in Tessenow. 

2007 wurde Tessenow sein ständiger Wohnsitz

Inspiriert von der Schönheit der Mecklenburgischen Schweiz entstanden Bilder von Schlössern, Gutshäusern, Landschaften, Blumen und Tieren.

 

 

Beschreibung zu Maltechniken von Künstler selbst

Zitat:

Die Leidenschaft zu Zeichnen und Malen, begann mit dem Architekturstudium. Der künstlerischen Ausbildung schenkte ich große Aufmerksamkeit, es folgten das Zeichnen städtischer Raumwirkung und Naturstudien. Im Anfang stand das Freihandzeichnen im Mittelpunkt. Waren es zunächst einfache Gefäße, wie Krüge und Vasen, die in ihrer Form und Wechselwirkung richtig erfasst werden sollten, folgte bald das Zeichnen in städtischer Raumwirkung und Naturstudien. 

So entstand die Gewohnheit, in einem Skizzenblock bei Spaziergängen, Ausflügen und auf Reisen Gesehenes festzuhalten. Das unmittelbare Erlebnis wird auf diese Weise vertieft und nachhaltiger wahrgenommen. Der Skizzenblock war Lebenslang mein Begleiter.

Der Malprofessor Georg Nerlich, eine Künstlerpersönlichkeit hat mich durch persönliches Wirken und Schaffen beeindruckt. 

Nach dem Freihandzeichnen folgte das Lehrgebiet Malerei mit den Wahlfächern Radierung und Holzschnitt. So entwickelte sich die andauernde Freude

an schöpferischen Arbeiten. Bei der Motivauswahl bevorzugte ich Schlösser, Burgen, Kirchen, Häusergruppen, Stadtansichten, Landschaften, auch Tiere und Blumen, wurden gern malerisch erfasst. In zahlreichen Ausstellungen wurden meine Arbeiten öffentlich vorgestellt.

Zitat Ende.

 

Die Bewertung einer Ausstellung

2009 in der Kunstschule im " Bürgerhaus Teltow" bei Potsdam, stellen nationale und internationale Künstler aus. Zur Ausstellung von Dr. Karl-Heinz Wolf, schrieb Hans-Jürgen Brauer. 

Zitat:

Schaut man in diese Ausstellung so empfängt man eine optimistisch wirkende Vorstellung, der Landschaften in verschiedenen grafischen Techniken, in Aquarellen in Ölpastellen. -- - In der Skizzen vor Ort festgehalten, wohl die schwerste Künstlerische Technik, die bis zur Meisterschaft gesteuert wurde. 

Seine Motive, Landschaften aus Potsdam und Umgebung, immer wieder Sanssouci. --- Aus seiner neuen Heimat Mecklenburg, entstanden Seen, Hügellandschaften, Schlösser, Burgen. Gutshäuser und Alleen.

Grundlagen der gezeigten Arbeiten sind kleine schnelle Zeichnungen, die der Künstler im Skizzenblock festhält und später weiter verarbeitet. Durch Lichteinfall interessanten Farbstimmungen,--- in einer tiefen Räumlichkeit,--- sind typisch für seine Arbeiten.

Erlebnisse auf Sardinien, in der Toskana, in Venedig haben fantastische künstlerische Blätter entstehen lassen, komponiert mit sicherem Strich zeigen, den in Italien verliebten "Vollblutkünstler."  Besonders auch für das Aquarell "Rapsfeld Teterow" und "Gebe Blumen" in welchen er das so schwer mal bare "Gelb" durch Farbwiederholung darstellbar macht. In seinen Landschaftsdarstellungen zeigt sich eine starke Konzentration auf das wesentliche. Die Freude an der Arbeit zeigen, dass dieser Künstler mit seinen Arbeiten eine echte Bereicherung der Ausstellungsqualität darstellt.

Zitat Ende